Mittwoch, 26. Dezember 2012

Wo ist das Jahr geblieben ?

Wo ist das Jahr geblieben?
Nun sind sie fast vorbei, die 365 Tage
Und fast niemand denkt mehr an sie.
*
Wo man hin hört und wo man liest,
nur noch Advent und Weihnachten:
Man könnte meinen,
als gäbe es die Liebe nur im Dezember,
aber es gibt sie das ganze Jahr.
*
Man sieht sie nicht immer gleich,
manchmal muß man sie suchen
und manchmal braucht man nur etwas Geduld,
bis sie einen erreicht und man sie erkennt.
*
Nun kommt für einige Zeit,
wo man sich fragt, was hat uns dieses Jahr gebracht?
Es gibt so viele Dinge,
die im Laufe eines Jahres passieren können,
das man gar nicht alle aufzählen kann.
*
Aber wenn man manche Zeilen zweimal liest,
erkennt man in ihnen einen Punkt,
der auf sich selbst zutrifft.
*
Unter diesen vielen Dingen,
gibt es positive wie auch negative Erinnerungen.
Ich werde ein paar nennen,
wo am Ende immer das gleiche Wort erscheint.
*
Da ist die Krankheit,
ich meinte damit nicht die Erkältung,
die jeder von uns im Jahr durchlebt.
Ich meine die Krankheiten,
die von einem Menschen alle seine Kraft erfordert,
um dagegen anzukämpfen oder sie zu ertragen
die von seinen Angehörigen und Mitmenschen
Geduld und Liebe erfordert,
damit der Betroffene sein Ziel nicht verliert.
*
Da ist die Trauer,
ich meine damit nicht die Trauer,
die man durchlebt wenn sich ein Partner von uns trennt.
Ich meine die Trauer,
die einen Menschen ereilt, wenn ein naher Angehöriger
für immer von uns geht.
Die jeden Mensch mit Herz ereilt,
wenn wir von den Naturkatastrophen lesen,
wo Kinder ihre Eltern verloren haben oder umgekehrt.
*
Da ist das Glück,
ich meine damit nicht das Glück, das jemand erlebt,
weil er einen 6er im Lotto hat, denn dieser Gewinn ist vergänglich.
Ich meine das Glück,
das ein Mensch empfindet, der eine schwere Krankheit überwunden hat,
weil im seine Angehörigen durch ihre Liebe gezeigt haben,
das er noch gebraucht wird.
Das ein Mensch empfindet, wenn er einen Partner gefunden hat,
durch dessen Liebe sein Leben wieder einen Sinn
und schöne Momente hat.
*
Und wenn man das alles gesamt sieht, erkennt jeder,
das die Liebe allgegenwärtig ist.
*
Während der Krankheit hilft sie die Schmerzen zu ertragen.
Die dunklen Stunden der Einsamkeit, die wir durchleben,
bedingt durch die Trauer um einen lieben Menschen,
fallen uns ein klein wenig leichter,
wenn wir uns an die Liebe des Verschiedenen erinnern.
*
Und dann noch das Glück,
das durch die Liebe eines Menschen entsteht,
der zu jeder Zeit einem zu Seite steht,
um mit ihm durch dick und dünn zu gehen.
*
Das läßt uns doch bewußt werden,
das Weihnachten nicht alleine
das Fest der Liebe ist!
*
Das ganze Jahr,
jeder Tag ist auf seine Weise ein Fest der Liebe,
es zeigt sich in kleinen Gesten
und wenn man diese erkennt
wird aus ihr eine große Liebe
die jeder ins einem Herzen trägt.
( Anke Feenstra- Grafe )

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